Wer ich bin

Geboren wurde ich 1985 in Potsdam. Dort besuchte ich die Schule und verliebte mich als Gymnasiastin in die lateinische Sprache.

Die logische Schlussfolgerung: Ich muss Italienisch lernen! Gelegenheit dazu bekam ich im Schuljahr 2001/2002, das ich als Austauschschülerin in Turin verbrachte. Während dieser Zeit machte ich mich mit den Klassikern der italienischen Literatur vertraut und stieß außerdem auf die zeitgenössische Turiner Autorin Stefania Bertola.

Zurück in Deutschland erwarb ich im Jahr 2004 das Abitur und begann mein Studium der Romanistik (Italienisch/Französisch) und Indogermanistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Während meines Erasmus-Aufenthalts an der Université Jean Moulin Lyon III im Wintersemester 2007/2008 konnte ich mein mündliches Französisch verbessern und daneben einen ersten Einblick in die altfranzösische Sprache und Literatur gewinnen. Bei einer flüchtigen Bekanntschaft sollte es nicht bleiben...


Meine Magisterarbeit verfasste ich in der italienischen Literaturwissenschaft über das Thema "Verlebendigte Natur bei den poetesse des Cinquecento".

Nach meinem Studienabschluss zog ich 2010 nach Berlin, wo ich zunächst zwei Praktika von jeweils sechs Monaten absolvierte. Das erste führte mich in die Redaktion des mehrsprachigen Portals efors.eu, das zweite in die Lektoratsabteilung der Technik-Sprachendienst GmbH. Was ist ein CMS? Was ist eine uncleane Datei? Und wie nennt man eigentlich die Windschutzscheibe auf Französisch und Italienisch? Am Ende meiner Praktikantinnenzeit wusste ich die Antwort auf all diese Fragen.


Ab Sommer 2011 war ich als freie Übersetzerin in erster Linie für diverse Agenturen in Frankreich und Italien tätig. Daneben übersetzte ich jahrelang ehrenamtlich für mehrsprachige Online-Magazine (Rencontres, Cafébabel, GlobalVoices).


2018 siedelte ich nach Hamburg über, wo ich seit März 2021 bei der multi contact GmbH in Teilzeit als deutsch- und französischsprachige Kundenbetreuerin angestellt bin. Parallel übersetze ich weiterhin und veröffentliche wie schon in den vergangenen Jahren auch eigene Texte über Sprache, Literatur und Musik.


Meine Kenntnisse weiter oben nicht genannter Sprachen: leidliches Schulenglisch, eine solide Grundlage im Polnischen, kurzes Hineinschnuppern ins Okzitanische, gute Lesekenntnisse im Spanischen und Katalanischen, ein paar Brocken Russisch.
Vom Graecum ist nicht mehr viel übrig, Altokzitanisch stellte sich als schwieriger als Altfranzösisch heraus, Altkirchenslawisch hat zu viele Partizipialkonstruktionen.